On animals. And a book. And ideas

On animals. And a book. And ideas

In one of his final interviews, Latour discussed how our perception of reality should change. Instead of viewing objects, dead things, or letterboxes, we should view animals, bacteria, nature, and networks as integral parts of the world, embedded in objects.

1. Literature Where do we begin when it comes to drawing attention to animals? There are numerous animal films and even more books about them. The challenge, however, lies in how we observe animals and interact with them. Essentially, all animal stories can be classified into two categories. Some merely observe the life of animals, similar to how Husserl observed letterboxes. This approach objectifies animals and maintains the phenomenological boundary. The other category of animal stories tries to humanize animals by attributing human characteristics to them, which can lead to the same conundrum that Davidson faced when he pondered whether dogs can think. In reality, they can, but the answer depends more on how we define ‘thinking’ than on the dogs themselves.

2. Texts

We could try to learn a “new language” to express ourselves better. However, this approach seems artificial and ineffective because learning new words alone doesn’t necessarily lead to new perspectives. What we need is a shift in our viewpoint. The author of a collection of short stories about her dogs has found an ideal way to interact with her pets. She doesn’t treat them as humans or objects, but rather engages with them and describes those interactions using simple, yet effective words. These words are not fancy or unfamiliar, but they capture the essence of her experiences with her furry companions.

3. The Impression

Joanna Kraińska-Smith found a form that was exactly what Latour was looking for, and it’s where the network starts. These texts are easy to read and have an interesting message due to their everydayness, lightness, and interaction. Additionally, dogs have personalities just like any other living being, despite what Davidson suggests. However, Joanna’s description makes them come to life in an effortless way.

The best Christmas presents come after Christmas. Here’s (external link) a tip. A little book to think about.

Landscape Manufacturer

Landscape Manufacturer

Text ©by Yuki K.
Pics ©by Zenvampires Collective

…das Messer gründlich. Nein. Keiner wird was gesehen haben. Nein. Björn warf einen kurzen Blick auf Annika. Sie sagte kein Wort. Sie blutete ein wenig. Nein. Es war Schminke am Mund. Keiner wird etwas gehört haben. Annika schaute weg, der Vorgarten musste gemacht werden. Nach all de…

Schüsse dann. Plötzlich in der Nacht. Und keiner hat ihr Ziel verfehlt. Schüsse dann. Und niemand hat etwas gehört. Es regnete damals, der Vorgarten musste gemacht werden. 

…ürte ihn gar nicht, jetzt nicht und später auch nicht, sie wusste, wie eine Frau die Lippen zusammen beissen muss, sie wusste, wie sie sich verhalten muss, sie wusste, dass Kinder in die Schule gebracht werden müssen und dass der Vorgarten gemacht werden muss, Laub kam immer wieder von den Bäumen runter, die Hecke musste geschnitten werden, das alles war wichtiger im Leben, in der gesamten Situation, es gab jetzt kein Entkommen mehr, der Vorgarten musste gemacht werden…

die Hand, nur die Hand blieb ihr übrig…

„Die Fassade muss jetzt gemacht werden.“
„Dafür ist jetzt nicht die Zeit“
„Dafür muss immer Zeit sein, du weisst wo wir hier sind“

…erst später das Messer. Annika wusste, das ist ihre letzte Chance und bohrte es in seinen Rücken.

Maygloeckchen2

Maygloeckchen

©by Yuki K

Today we present the second part of the texts from the “Maygloeckchen” series by Yuki K.
Yuki K. is a musician and author from Hamburg.

Ein Rasenmäher.

Ein Rasenmäher ist eine wirklich gute Sache. Es ist sehr einfach zu bedienen und man hat einen enormen Zeitvorteil. Mittlerweile gibt es Rasenmäher, dessen Messer umstellbar sind. Solche Rasenmäher mähen den Rasen in einer gewünschten Höhe. Es ist nicht nur sehr nützlich für den Rasen, sondern ein solcher Rasen spricht unser Auge an.

WAS WueNSCHST DU DIR? NUR WENN DU DEINE WueNSCHE PRAEZISE DEFINIEREN KANNST WIRST DU ES BEKOMMEN!

LOOSER

Eigentlich kann jeder Mensch ruhig ein Looser sein. Man sollte sich wirklich dafür nicht schämen. Es ist nur die Frage nach der politischen Einstellung dem politisch-wirtschaftlichem System gegenüber. Und wenn die Einstellung halt negativ ist, nimmt man an diesem System nicht teil. Es ist aber so, dass die Mehrheit der Menschen an diesem System bewusst oder unbewusst teilnimmt. Mit anderen Worten ein Konsument ist. In der Theorie gibt es zwar eine Grenze zwischen dem Konsum und dem Nichtkonsum. Doch diese Grenze wurde in den letzten Jahren von der Industrie dahingehend überschritten, dass sie uns auch bei den nichtkonsumerablen Gütern (hierzu zählt man beispielsweise die Lebensmittel) zum Konsum hin bewogen hat. Das funktioniert sehr einfach, ist erfolgreich und lässt sich am besten am Beispiel eines Erdbeerjoghurts sehr schnell darstellen. Ein Erdbeerjoghurt beinhaltet schon seit langem keine Erdbeeren mehr, sondern Geschmacksverstärker, die dem Konsumenten das Gefühl geben Erdbeeren zu essen.

Was hat das mit dem Looser zu tun? Das ist sehr einfach. Seit ´dem die Grenze zwischen Konsum und Nichtkonsum überschritten wurde, gibt es eigentlich keine möglichen Positionen außerhalb des Systems. Die gesamte Menschheit nimmt am Konsum teil. Die Frage ist eben bewusst oder unbewusst. Der alte Looser also mutiert zu einem Konsumenten, der in Wirklichkeit die Binnennachfrage und so auch die Wirtschaft mit seinem – zugegeben – etwas eigenwilligen Konsumverhalten ankurbelt und ist auch somit zu einem wichtigen Mitglied der Konsumgesellschaft geworden.

Maygloeckchen

GEHE IN DICH ENTSPANNE DICH MACHE DIE AUGEN ZU JETZT VERSUCHE NICHT ZU DENKEN STELL DIR ETWAS SCHÖNES VOR SPÜRE DEINEN ATEM ER IST WIRKLICH WICHTIG ENTSPANNE DENKE AN NICHTS DER BAUM IST IN DEINER HAND DU KANNST ALLES DAMIT MACHEN SEI BEHUTSAM MIT DIR SELBST

OEDYPA FRAGT SICH ÜBER DIE WELT

das leben einer modernen mutter ist wirklich schwierig. sie muss an alles denken: wie wird mein mann gelaunt sein? was wollen meine kinder essen? werde ich es noch schaffen? oh gott, ich habe noch einen friseurtermin heute und den darf ich wirklich nicht verpassen! kommende woche habe ich wirklich keine zeit und dann muss JAN noch zur klassenreise und meine mutter hat geburtstag, das hätte ich ganz vergessen.

Oedypa legte „Brigitte“ bei Seite und dachte darüber nach. Erst jetzt bemerkte sie einen Brief in fremder Schrift:

Es war… Schock, den sie verspürte.

Sie scheute sich um, doch konnte sie keine Zeichen entdecken. IHR MANN WAR WEG! Und sie wusste wirklich nicht was sie machen solle in dieser Situation.

Erst nach drei Tagen konnte Oedypa das Problem fassen. Niemand hat sich bei ihr gemeldet und niemand hat irgendwelche Forderungen gestellt.

„Terroristen“ – sagte der zuständige Piolizeiinspektor. Aber Oedypa konnte es nicht glauben.

Erst nach weiteren fünf Tagen. Als sie den Kopf ihres geliebten Mannes per Post in einem klienen Paket bekam. Erst dann glaubte sie es wirklich.

Text: Yuki K.
Pics: Zenvampires, DALL•E

Suburbs

Suburbs

Text ©by Yuki K.
Pics ©by Zenvampires Collective

We proudly present a new text by Yuki K. The text is part of a longer… short story. Yuki says he wrote it as an online project. But the page is no more online. And also the whole text should be composed new. So… We get a sneak peek of a larger text about german suburbs.

Weiße Billy Regale neben einem rot – blauen Rothko. Und erstaunlich viel gelbe Bücher. Annika hat sie alle nach Farben sortiert: von hell, fast silbern über hellblau, rot bis dunkellila und grün, aber sehr dunkel, fast schwarz und sehr viel gelb. Sie machte die Augen zu. Unter dem Bild passend ein James Stuhl, der kleine, sie zog es ein wenig weg. Aber dann konnte sie sich nicht mehr an sein Gesicht erinnern. Björn.

Unbekannte Täter haben letzte Nacht den Ortsschild entwendet und an den Einfahrten jeweils durch ein anderes, mit der Aufschrift “Willkommen im Menschenpark” ersetzt.
“Wir waren alle sehr betrübt, wer würde so etwas machen.” – sagte der Bürgermeister. Die Polizei fahndet intensiv nach den möglichen Tätern, die sie in der pinneberger Klimakleberszene vermutet. “Allerdings” – sagte Polizeimeister Müller – “rechnen wir mit weiteren Taten”. Es stellt sich heraus, dass die Gewalt auch aus Pinneberg auf Hasloh überschwappt.
HERZLICH WILLKOMMEN IM MENSCHENPARK.

Ein Blitz. Dann das dunkle, dass sich wie Tod verbreitete. Jörg schaute nur ganz kurz aus dem Fenster. Nichts. Felder. Bäume. Das ewig leise Summen der breiten Autobahn. Nein. Noch ein Blitz. Die Autobahn schwieg. Tausend Seelen. Verlaufen, verletzt, verfault. Dann machte er das Fenster zu. Und die Welt war wieder in Ordnung.

“Ich hatte Angst” – sagte Annika leise.
“Nein, es ist ganz normal” – entgegnete Björn.

Weiße Billy Regale.

Und vielleicht noch ein Kamin.

Und die Stille. Wenn nichts mehr passiert.

Pandemic Tales

Pandemic Tales

We proudly present a new text by Yuki K. Yuki K.  is a writer and musician based in Hamburg. Here he deals with his experiences during the pandemic. With the dreams and perhaps the mood he captured at that time. 

ZWISCHENZEITEN

Kennst du die Zeit? Wenn du feierst und die Sonne aufgeht? Und du den Club verlässt, aber du willst, dass es noch Nacht ist. Damals hatten alle Clubs geschlossen. Doch die Sonne ging immer noch auf. Eine gelbe, aber vielleicht war sie auch grün und ich habe die Farben verwechselt. Wer weiß es schon. 

Mach die Vorhänge zu“ – sagte Olga. Sie lag nackt neben mir und wir hörten Clubmusik. Was ist das eigentlich? Clubmusik. Ich habe es schon vergessen. 

Bezeichnend.

Wie schnell ich es vergesse, was Menschen im Club machen. 

Und das ohne Masken. 

Und ohne den Mindestabstand. 

Ich möchte, dass es noch Nacht ist. Ich will den Tag nicht.“ – flüsterte Olga. Und es ging schon seit Tagen so. Wir hatten keine Ahnung, wann Tag und wann Nacht ist. Und welchen Unterschied es macht. Es macht keinen. Ich zog sie zu. Und es dauerte eine Ewigkeit. Am Ende wusste ich nicht, wo es her kam. War es der Joint? Oder war es etwas anderes? Aber was ist schon Zeit? Etwas selbst erlebtes. Etwas, das keinen Bezug hat zur Realität. Etwas komisches. Das du nicht mit den Händen greifen kannst. Ob du nun einen Joint rauchst oder nicht. Und es war dunkel. Aber vielleicht war es schon immer dunkel? Auch wenn die Sonne schien. Wer weiß es? 

Olga drehte sich um und ich beobachtete ihre kleinen Brüste. Um im Grunde hatte ich Lust, mich wieder mit ihr zu lieben. Draußen war schon Frühling. Aber draußen wurde zu einem bloßen Begriff. Wie die Zeit. Zu etwas, das nichts mehr bedeutet. Wir blieben drin. Liebten uns, rauchten Haschisch, nahmen Drogen und hörten Musik aus einer längst vergangenen Zeit. Und tagsüber, hey, da verdunkelten wir die Fenster.

Am Ende wussten wir nicht mehr, wie lange es dauerte. Und ob es jemals enden würde. Doch irgendwie interessierte es uns nicht. Jeden Tag gab es irgendwelche Zahlen, Informationen, Nachrichten. Tote. Was bedeuten die ganzen Toten, wenn ich Olgas Brüste haben konnte? 

Für immer.

Für ewig.

Und was bedeutete die Ewigkeit schon?

Der Mensch entwickelt seine eigene Strategien, wenn er auf Unbekanntes trifft. 

Und das war es. 

Wir blieben jedenfalls für immer in dem Zimmer eingeschlossen.

Oder bis zum Ende der Pandemie. 

Aber die Zeit, sie ist eine individuelle Sache. 

Liebe in Zeiten

We proudly present a new text by Yuki K. Yuki K.  is a writer and musician based in Hamburg. Here he writes about his experience of love. During the pandemic but not only. Also about Love in the age of its mechanical reproduction. 

Liebe in Zeiten ihrer technischen Reproduzierbarkeit

Inga

Eine Liebe? Es war nichts. Nicht mehr vielleicht als Gewohnheit. Es gibt kein Wort dafür im Grunde. Wenn ich so nachdenke. 

Stalker” – sagtest Du damals. “Er war nur ein Stalker! 

Und wie immer warst Du begeistert ein Wort gefunden zu haben, das etwas so kompliziertes so einfach beschreibt. 

Er hat sie die ganze Zeit gestalkt.

Ich war damit nicht einverstanden. Es war etwas… Ich musste raus gehen kurz als Du Dir dann draussen die Zigarette angezündet hast. Wusstest Du denn, dass in Indien das Rauchen auf der Strasse verboten ist eigentlich? Ich musste kurz darüber nachdenken. Und darüber, wo sie denn in Indien hin gehen, wenn sie mal rauchen wollen. Vielleicht gibt es so einen Ort gar nicht. Oder sie gehen nicht kurz vor die Tür. Aber vielleicht meinen sie dasselbe? Ich war noch nie in Indien. Ich weiß es nicht.

Doch was anderes hat er denn getan?” – es schien als wenn das Thema Dich wirklich mitgenommen hätte. Verständlich auf der einen Seite.

Er wollte nichts. Er hat sie zufällig gesehen. Und da ist er ihrem Konto gefolgt.

Ja, aber du sagtest…

Nicht offiziell.

Kann man jemanden offiziell stalken? Oder nicht offiziell beobachten? Wenn eine Frau oder ein Mann, also wenn jemand die Strasse runter geht und ich sitze hier, im Kaffee, neben einem jungen, traurigen Mädchen, das jetzt viel lieber an ihrem Handy herum schrauben würde und eine Software entwickelte, die den Stalker stalkt, wenn ich also da sitze und der Mensch interessiert mich sehr und ich ihn ganz random so nebenbei betrachte und dann aber meinen Blick immer wieder auf ihn werfe. Dann stalke ich ihn nicht. Denn er ist auf der Strasse und ich weiß nicht, wie er heißt. Oder wo er wohnt. Und dann schaue ich ihm einfach hinterher.

Das war aber nicht auf der Strasse. Und du weißt, was ich damit meine.”

Nein, es war nicht auf der Strasse. Und es war auch kein Moment. Und ich gebe zu, es war vielleicht mehr als nur schauen. Aber es war kein stalken.

Denn er schaute sich ihr Profil immer und immer wieder. Jeden Tag also. Und er schaute auch nach ihren Freunden und nach den Freunden der Freunde. Und er schaute auch, was sie gepostet hat. Bis sie dann eines Tages gepostet hat, dass sie auch auf Instagram ein Account hat. Ab dem Tag betrachtete er regelmäßig beide Profile. Schaute zu, wie sie sich im Spiegel fotografiert, wie sie über Feminismus, HipHop und Hautcremes diskutiert. Wie sie nach Freunden im Internet sucht, denn sie habe keine im wahren Leben. Betrachtete ihre Likes. Und wusste genau, dass sie 18 ist. Und dass sie Inga heißt. Denn das hat sie irgendwo verraten. 

Es wurde zum einer Sucht für ihn. Ab und an überlegte er sogar, sich zu Erkennen zu geben. Doch dann kam er sich ziemlich komisch vor. Denn was sollte er ihr schreiben? “Inga, ich beobachte Sie seit Wochen“. Sie würde ihn sofort blockieren. Und er könnte sie nicht mehr…. betrachten.

Aber das ist stalken. Was wenn nicht das?

Ja, schon. Aber es war ein öffentlicher Account. Es ist nicht, wie bei Facebook. Das ist Twitter. Du schreibst was und die ganze Welt kann es sehen. Er hätte ihr auch folgen können. Doch das tat er nicht. Aber darum geht es nicht.

Nein?”

Nein. Es war eben mehr als das.”

Es war an einem Montag oder so. Er konnte sich nicht mehr dran erinnern. Jedenfalls las er das erste Mal bei ihr. Es stand in großen Buchstaben geschrieben. Nur das. Keine Kommentare. Kein Retweet. Nichts. Ich vermute, die ganze Gemeinde hat Angst bekommen. Angst vor dieser Userin. Sie schrieb nur ein Wort: HILFE.

Hilfe. Nichts weiter. HILFE. 

In zwei Stunden ist es verschwunden. Und er war froh. Denn was hätte er machen sollen? Hin fahren? Er wusste die Stadt, doch die Straße wusste er nicht. Und er wusste auch das Gesicht. Das war alles. Welches Mädchen schreit HILFE im Internet.

Beim zweiten Mal tat sie ihm wirklich leid. Es war was mit dem Freund und sie diskutierte es mit ihren Freundinnen. Und dann haben sich ein Paar Idioten in die Diskussion auf Twitter eingeschlossen und sie nieder gemacht. Und er glaubte, dass sie in der Sekunde weinte. Und da beschloß er was zu tun. Denn er spürte wirklich hass auf die Männer mit zu viel Testosteron. Testosteron ist gut wenn du im Pornofilm spielst. Sonst aber hilft es dir wenig. Sie löschte den Post und damit ergab die Diskussion keinen Sinn und das war gut so. 

Das tut ein Stalker. Glaub mir.

In der Sekunde fand ich Deine Augen schön. Ich dachte, dass sie schön leuchten. Ich sagte es Dir aber nicht. Weil es komisch geklungen hätte. Und weil das Thema ein anderes war. Aber ich wusste in der Sekunde, dass Deine Augen ich nicht mehr so schnell los lassen werden. Und dass ich eigentlich Dich für Deine Programmierkenntnisse bewunderte.

Ich war mir eben nicht sicher, ob es stalken war. Wenn ich nämlich jetzt diese Person kennen lernen wollte, aufstehen würde und hinterher liefe, dann würde ich sie ja nicht stalken.

Stimmt. Das ist zeitlich begrenzt.

Doch darum ging es nicht.

Denn beim dritten Mal schrieb sie, es sei das Ende. Es täte ihr Leid. Sie hätte sich gerade von ihrem Freund getrennt. Und sie könne nicht mehr.

Und dann?”

Nichts. Dann hat sie ihr Konto gelöscht. Aber das war nicht der Punkt. Sie lebte, denn sie hat noch was auf Instagram gepostet. Doch nicht mehr auf Twitter.

Ja und?”

Und nichts. Er litt darunter wirklich. Er merkte es gar nicht erstmal. Dann wurde er traurig. Er kannte das Mädchen. Er wusste sogar, wann sie Geburtstag hat und was sie bekommen hat und alles. Und er fieberte mit ihr bei der Fahrprüfung. Ist es nicht Liebe? Ich meine, auch wenn sie einen Freund hatte, das wusste er. Doch Du kannst für jemand fiebern.”

Das ist nichts.”

Doch. Das war Liebe. Das größte was er hätte spüren können. Und darauf kommt an.”

Einen Monat später war auch ihr Instagram weg. Aber er schaute nicht mehr hin. Und Du konntest Gedichte programmieren, die das Herz des Laptops höher schlagen ließen.

Scena na balkonie

We are pleased to present this text here. The balcony scene is a part of a much larger text. It reminds us a bit of Shakespeare. However, it is not a play. Nor is it a love story. Perhaps it is a bit tragic. In Polish. 
(The author prefers to remain anonymous. We will fulfill his wish.) 

Jako trzecią część miałem wspaniałą ideę ze sceną na balkonie. Syn teścia stałby opierając się dłońmi o balustradę na balkonie domu i spoglądał na zachód słońca. Wyobraźcie sobie tylko wyraz symboliczny owej sceny. W kulturze zachodniej zmierzch oznacza przecież nie tylko koniec dnia i początek nocy, czyli przejście z jednego stanu do innego. Zachód jest także symbolem marzeń, kierunkiem, do którego wszyscy powinniśmy dążyć.
Wyobraźcie sobie jeszcze syna teścia ozłoconego wieczornymi promieniami słońca. Stojącego na balkonie i patrzącego w dal, poniekąd posąg na piedestale.

Niestety. Balkonu nie będzie. Z balkonu będziemy musieli zrezygnować. Po prostu dlatego, że w domu teścia na Foehr balkonu nie było, więc syn na balkonie stanąć nie mógł. Dom był co prawda dwupiętrowy, ale drugie piętro było tylko przebudowanym strychem, więc balkon by się nie zmieścił. W swoim własnym domu, w tym, który syn teścia odkupił od teścia [^Sprzedaż domu teścia nastąpiła przy obopólnej akceptacji ceny oraz warunków sprzedaży. Między innymi należał tutaj fakt spłat ceny domu (500.000,- EUR) miesięcznymi ratami. Jako pracownik banku, syn teścia miał szeroki dostęp do różnych produktów finansowych, między innymi do korzystnych dla niego warunków kredytowych. W tym wypadku syn teścia po podpisaniu umowy o kupno domu wziął pożyczkę na całą zaległą sumę 500.000,- EUR, którą od raz ulokował na osobnym koncie z dość korzystnymi odsetkami. 

Umowa sprzedaży przewidywała spłatę rat w okresie 30 lat. Syn teścia więc, dzięki operacji, tylko na pierwszy rzut oka przypominającej typowy spread przy kupnie akcji, syn teścia zarobił na kupnie domu ok. 100.000,- EUR. Muszę w tym miejscu jednak dodać dwie rzeczy: matka syna teścia wstawiła się u teścia za tym aby dom sprzedał synowi a nie jakiejś osobie postronnej, po drugie teść a i chyba jego żona też nic nie wiedzieli o operacjach syna.] zbudował sobie balkon. Na drugim piętrze. Teraz balkon zasłaniał widok z pracowni ale syn teścia pracowni nie używał. Nieraz stał na tym balkonie u siebie w domu i opierał się dłońmi o ciężką, czarną balustradę, która, łącznie z balkonem, niszczyła cały widok na piękny dom hamburski zbudowany na początku XX wieku. Lecz nie o to chodzi. Chodzi o fakt nie istnienia balkonu na Foehr no i o to, gdzie teraz syn teścia będzie stał w tak ważnej scenie.

Ok, może stać na wolnym polu, patrząc w dal i zadając egzystencjalne pytania. Wiatr poruszałby jego włosami. Ale co on by zrobił z dłońmi? Czy przystaje, w tak ważnym momencie, dłonie schować do kieszeni? Być może niektóre figury rzeczywiście tak się zachowują ale nie syn teścia. Nie z powodu dobrego wychowania. Raczej dlatego, że syn teścia zawsze uważał na swój wygląd zewnętrzny. Miał bowiem pełną świadomość faktu, jak wygląd zewnętrzny może wpłynąć na powodzenie lub niepowodzenie akcji. Czytaliście już, co mówi 10. Hexagramm – Lue? Więc właśnie. Nie mogę postawić go na polu. Nie w tej sytuacji.

Syn teścia wyszedł więc przed dom i stanął koło mnie, przy starym drewnianym płocie oddzielającym łąki od ogrodu. Spojrzał krótko na mnie, pokręcił głową i milczał.
W życiu są takie sytuacje, że czasami powinno się odejść, powinno się takiego misia pozostawić samego na tej łące, samego z jego ideologią, z jego bólami głowy oraz jego teoriami. I niestety, z jakiegoś dziwnego powodu się tego nie robi. I od razu zaczyna się tego żałować. Ja także żałowałem.

“Wiesz, kiedyś jeździłem konno” – powiedział syn teścia.
“A ty także jeździsz konno?” – spytał jednocześnie wyciągając papierosa z kurtki.
“Nie.” – odpowiedziałem i czułem już jak drga mi głos. Syn teścia mnie nie lubił. Ja go też nie lubiłem. Więc po co ta dyskusja.
Zaciągnął się tym papierosem a ja patrzyłem w dal.

I tutaj nastąpiła druga szansa na odejście. Niestety. Nie wykorzystana.
“Słuchaj, co ty myślisz?”
On czasami miał problemy z budowaniem zdań. TO znaczy nie problemy, chodzi o to, że w swoim życiu rodzinnym i zawodowym przyzwyczajony był do formułowania zdań niepełnych. Zarówno żona jak i sekretarka bardzo dobrze go rozumiały. Ja nie.

“Co ja myślę?”
“Nie rób mnie… Kurwa…”
Nie wynikało to z braku inteligencji, po prostu z przyzwyczajenia. No i z perspektywy i z odniesienia się do życia.
“Przecież wiesz o co mi chodzi!”
Syn teścia zaciągnął się jeszcze raz. Przy tym oddychał bardzo szybko.
“Nie.”

Teraz nastąpiło milczenie. Trzecia szansa na opuszczenie pola i ogrodu i tej rozmowy. Później często myślałem jeszcze o tej scenie i o synu teścia i nie wiem, dlaczego zachowałem siŁ tak jak się zachowałem. Było lato, być może miałem ochotę być na dworze. Być może wciągnął mnie ten zachód słońca, taki czerwony i piękny.
“Chodzi mi o niego… No kurwa…”
On normalnie nie kurwował.
“Ach. Nie martw się. On to przeżyje. Chemioterapia i….”

Teraz sytuacja stała się groźna. Syn teścia odwrócił się do mnie całym ciałem. Jego oczy patrzyły przez jakiś czas bardzo pilnie w moim kierunku. Nad moją dłonią przeleciał mały, biały motylek. Pokręcił się trochę i usiadł na drewnianej balustradzie.
“Co ty mnie kurwa pierdolisz?” – syn teścia zaciągnął się jeszcze raz papierosem.
“Czy ty mnie kurwa chcesz tutaj… Przecież wszyscy wiemy, że on niedawno umrze. Ma dni a może nawet godziny… Ma to przeżyć? Nie, kochany, on tego nie przeżyje. I przestań, do kurwy huja, przekręcać mi słowa w ustach albo wypowiadać za mnie jakieś teorie. Ok?”

W sumie jest mi trudno powiedzieć, czy w tym momencie też mógłbym odejść ze sceny. Niby nie ale może też i tak. Ale ja zostałem.
“Pytam cię, pytam cię poważnie, jako teologa, a ty nie masz się huju ze mnie nabijać, tylko mi bardzo poważnie odpowiedzieć na pytanie.”
Pytanie też, czy ta scena tak mogła by się odbyć na balkonie. Albo na łące bez balustrady. Bez tej balustrady miałbym więcej wolności. Niestety.
“Czy on… Czy on będzie żył po śmierci?”

“Nie”
Reakcja syna teścia zaskoczyła mnie co nieco. Nie wybuchł. Nie zdziwił się. Spytał bardzo rzeczowo:
“Michał, jesteś teologiem, czy jako teolog jesteś tego zupełnie pewien?”
“Tak, jestem zupełnie pewien. Nie istnieje życie po śmierci. Ty umierasz gdy umrzesz, nie przeżywasz tego.”

“Ale, czy nie jest to kwestia…”
“Wiary? Nie. Być może jestem teologiem ale po pierwsze nie wierzącym a po drugie nie jest to pytanie o wiarę a o dywagację. Uwierz mi, nie ma życia po śmierci. Nie ma nic.”
Patrzył jeszcze przez jakiś czas w zachodzące słońce. Tym razem skorzystałem z sytuacji, odwróciłem się i już chciałem odejść.
“To nie ważne.” – usłyszałem.
“To nie ważne, słyszysz? To jest obojętne, czy coś tam jest. On MUSI żyć po śmierci. Rozumiesz?
M U S I.”

Reszty jego wypowiedzi już nie słyszałem, szedłem do domu. Chciałem przed nim zjeść kolację i uciec do naszej sypialni i nie spotkać go przez najbliższe tysiąc lat.

To już koniec.

KEINE TRICKS ODER DEINE HÜBSCHE FRISUR IST IM EIMER

We proudly present a short story by Breslau GmbH named “Keine Tricks oder deine hübsche Frisur ist im Eimer”. The story was published first in 1994 on the occasion of the exhibition of Breslau GmbH.
Text and pictures ©by Breslau GmbH

God, King of Dreams

Romeo öffnete langsam die Tür, zog die Jacke aus und starrte in den Spiegel. „Ich muss etwas tun“ – dachte er – „irgendetwas“. Und die Intensität seiner Gedanken nahm mit dem Denken zu.

Zuerst stellte er die Kaffeemaschine an. Es war eine sehr gute Kaffeemaschine. Mit sehr vielen Funktionen. Doch Romeo hatte nie Zeit, all die Möglichkeiten ausprobieren zu können. Ein Geschenk von Julia. Zum Geburtstag. Er starrte die Machine an. Und für diesen einen Moment unterbrach etwas seine Gedanken. Ein Gefühl. Ein warmes Gefühl. „Liebe Julia“. 

Danach lief er in sein Zimmer. „Verdammt“ – sagte er laut – „Ich muss etwas tun!“. Er setzte sich aufs Sofa und starrte auf die weiße Wand vor ihm. Erst vor einem Jahr hat er sie weiß gestrichen. Mittlerweile wurde sie leicht gelb. Von all den Zigaretten, die er auf dem Sofa rauchte. 

Der Kaffee war fertig. Romeo ging wieder in die Küche. Er bewegte sich sehr schnell. Doch dann. Erstarrte er für einen Moment. Und ging wieder zurück ins sein Zimmer. „TUE ETWAS“, schrieb er in großen Buchstaben auf einen Zettel, den er an die gelbliche Wand neben all den anderen Zetteln desselben Inhalts heftete. Erst danach ging er in die Küche, goß sich den Kaffee in einen weißen Kaffeebecher ein, kehrte zurück in sein gelbliches Zimmer, setzte sich auf sein Sofa und schaltete den Fernseher an. Dessen Marke er vergessen hat, wusste aber, dass sie besonders wichtig war. 

Dabei wusste er noch etwas anderes. 

Er wusste, dass er etwas tun müsse. Irgendetwas. Wichtiges. Egal. Irgendetwas. 

Währenddessen lieferte ihm das Fernsehen Bilder der Welt frei ins Haus. 

Der Dollar hatte sich auf den Weltmärkten beruhigt. Aber die Arbeitslosigkeit stieg erneut. Und wir wissen alle. Arbeitslosigkeit ist ein sehr wichtiger Faktor. Investoren verkauften ihre Aktien erneut, doch das sei lediglich die übliche Jahresrally. Um Gewinne mitzunehmen. CNN brachte einen Bericht aus Kuba, für den sich kein Mensch interessierte. Umgeknickte Palmen, kleine Kinder, heftiger Regen. Was ist schon Kuba? Wir haben Kriege. Umschalten. In einer Werbeeinblendung lächelte ein Mann mit ideal weißen Zähnen. Er schaute Romeo mit besorgten Augen an und fragte, ob er über seine Rente nachgedacht habe. Rente! „Ich muss etwas tun“ – Romeo schaltete wieder um – „irgendetwas“. Ein Softporno. Und eine blonde Frau. Die gerade geküsst wurde. Romeo mochte Softpornos eigentlich sehr. Auch wenn diese „Erotikfilme“ hießen und ein wenig langweilig waren. Einmal hat er sogar nachgerechnet, wie lange es dauerte, bis sich ein Mädel auszieht. Oder ausgezogen wird. Auf dem anderen Kanal lachte ihn ein langhaariger, blonder Mann an. Er verkaufte Geräte, die Bauchmuskulatur stärkten und dich fit machten. Fit war wichtig. „Ich muss etwas tun“ – dachte Romeo. „Irgendetwas“. Mit dem Dollar haben sich auch die Börsen beruhigt. Und in Deutschland bereiteten sich die Parteien auf die Wahlen vor. Kanalwechsel. Ein Film. Romeo glaubte, Charles Bronson erkannt zu haben. „Keine Tricks, oder deine hübsche Frisur ist im Eimer“ – sagte Charles Bronson. Dann schoss er. „Irgendetwas tun“ – dachte Romeo. MTV. Auf MTV ist immer Verlaß. Keine Toten, kein Blut, keine Opfer, kein Krieg. Egal, was gerade in der Welt passiert. Nur engagierte Rockbands, die sich für Wale, gegen Atomversuche und für Hungernde in Somalia engagierten. Aber es war nicht wichtig, wo. Oder was. Hauptsache Engagement. Und Geld von MTV. Dafür hätten alle hungernden ernährt werden können. Ohne die schönen Bands.

Es war spät geworden in der Nacht. Romeo schaltete den Fernseher aus und ging ins Bett ohne sich zu waschen. Er war sehr müde und seine Augen schlossen sich langsam. Er schlief ein. Nur seine Lippen bewegten sich noch. Unbewusst. „Ich muss etwas tun“ – sagten sie automatisch. „Irgendetwas“.

Vetreibung aus dem Paradies

Am Strand von Buenos Aires

We are proud to present a very early poem of the Breslau GmbH.

Breslau GmbH is a group of artists from Hamburg, which had its beginning in the early 1990s. 

La playa de Buenos Aires

©by Breslau GmbH

BESCHLEUNIGTE REALITÄT (Ausfahrt freihalten) | ©by Max Dogin

Hace calor en la playa de Buenos Aires.
Solo aquí y allá se pueden escuchar todavía los disparos de los guerrilleros.
En la playa de Buenos Aires la gente busca refrescarse.
Siempre Coca Cola.
Sólo aquí y allá siguen explotando las minas antipersona.
Y los niños pequeños se vuelven lisiados.
En la playa de Buenos Aires todo el mundo puede meditar.
Sólo aquí y allá la CIA secuestra comunistas. 
Y los anarquistas tienen que morir en la silla eléctrica de vez en cuando.
En la playa de Buenos Aires brilla el sol.
Sus cálidos rayos broncean nuestros hermosos cuerpos.
Sólo de vez en cuando las tropas de la OTAN invaden países más pequeños.
La playa de Buenos Aires es un buen lugar para relajarse.
Mientras contempla el océano en calma. 
Sólo de vez en cuando las grandes empresas chantajean
Gobiernos de América Latina, Europa del Este y África.
Cae la tarde en la playa de Buenos Aires.
Divertirse
Con la playa de Buenos Aires!

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