Hope

Hope kills all your emotions. Hope gives you everything. Hope destroys your minds, it kills your soul. When you are hoping, it makes you happy, and it makes your sadness sad. So hope. Things will change maybe one day. 

Love Story

Und zwar eine musikalische. Das Stück erzählt eine kurze Liebesgeschichte. Aber nicht die Dauer entscheidet über die Liebe. sondern die Intensität des Gefühls. Sie kann auch einen kurzen Augenblick andauern. Einen Hauch. So lange, wie ein Schmetterling benötigt um seine Flügel zu bewegen. Oder eine Wimper um zu schlagen. Oder ein Kind um nach dem Eis zu fragen.

Und auch wenn uns im Nachgang alles viel zu kurz vorkommt, so ist es die Intensität, die für immer bleibt.

Und auch, wenn die Liebe abrupt endet, in einem Kaffee, an einem dieser unschuldigen Sonnentage, wenn alle um uns herum lächeln und sich freuen.

Und auch wenn sie vielleicht nie statt gefunden hat.

Music by む und nystada. Genießt sie.

Termine, Termine

Vielleicht liegt es an dem wunderschönen Monat. Mai. Oder einfach daran, dass Veranstaltungen statt finden, die uns interessieren. Oder an beidem.

Am 30.05. beginnt das Blurred Edges – Festival für aktuelle Musik (hier ein externer Link zu den Details: blurrededges.de).

Wenn wir Zeit finden, gehen wir hin. Sonst hoffen wir, dass einer von unseren Lesern hin geht und uns davon erzählt.

Verpasste Festivals

Über SXSW haben wir hier stolz berichtet. Denn die Vergangenheit war mal die Zukunft, die im Nachgang nicht mehr so nett aussieht, wenn wir in der Gegenwart es verpassen dran teilzunehmen.

Bis gestern fand auf Kampnagel das NOISEEXISTANCE III Festival statt. Da es im Untertitel „Das Ende Der Geschichte“ heißt, ergibt es für uns zumindest drei Szenarien:

Wir fallen in eine Zeitschleife und werden entweder stets am 31.03. uns an das Festival stets erinnern. Und daran, dass wir nicht haben teilnehmen können.

Wir fallen in eine Zeitschleife und werden am 29.03. hin gehen können und nichts ist passiert. Die einzige Sache ist dann natürlich das Verbringen der Zeit mit Noise, das wollen wir aber an dieser Stelle nicht weiter ausführen.

Wir gehen weiter mit der Zeit und sehen dem Ende der Welt entgegen.

Falls nichts passiert und wir es nicht vergessen, kommen die Zenvampires 2020 zum Festival und berichten live.

In der Zwischenzeit genießt den Frühling.

Emptiness is easy.

Über Musik. Die Leere. Und den Tod.

Erstens die Musik

Die Musik sei immer leerer geworden, habe dann gelesen. Instrumente immer mehr zu einer Andeutung, Töne ganz leise. Es stimmt. Zumindest bei Spirit of Eden. Und dann bei Laughing Stock. Und auch dann.

Ich musste spontan an das Mu denken. An die Idee der Leere im Kunststück. Und an Japaner, die in Dicks „The Man in the High Castle“ nach dem Mu in dem Kunstwerk suchten. Es nicht fanden. Und über Han. Und seine Idee der Leere. Denn in der Leere, sagt er (ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ich bereits darüber geschrieben habe, über die Leere meine ich und auch darüber, was Han darüber dachte, doch um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, wo und was, entschuldigt bitte also, wenn ich diesmal keinen Link setze), nur dort gebe es Platz, damit sich Dinge entfalten können. Betrachten wir fernöstliche Bilder, so seien diese eben leer, damit der Fluß zum Berg werden kann und der Berg zur Wolke und die Wolke dann.

Wie ist es mit der Musik? Der speziellen? Ist sie leer? Entleeret. Vielleicht auch entleerend, ich weiß es nicht. Ich höre aber, dass sie Platz bietet. Für eigene Gedanken, für Ideen, Träume. Und wenn ich die Augen schließe, kann ich in der Leere in „A New Jerusalem“ andere Töne hören. Kann sich die Ruhe ausbreiten. Können Töne zum Berg werden, der Berg zu Gedanken und die Gedanken dann zur Musik. Und vor „Colour of Spring“ ist die Musik weg. Der Anfang bereits eine Leere.

Zweitens die Leere

Die Leere. Ich habe Mal gelesen, er habe zwei mal Leere hinterlassen. Das erste Mal als er beschloß, sich aus dem Musikgeschäft zu verabschieden.

Ich kann mich nicht mehr erinnern, wo es war. Doch ich habe irgendwo über den Unterschied gelesen, bei dem Bau der sakralen Bauwerke in Europa und in Japan (klar, ich könnte jetzt auch schreiben: Im Westen und Fernost, doch ich schreib es nicht). Die Japaner bauen ihre sakralen Gebäude, Schreine und Tempel, in abgelegenen Orten. Der berühmte Antai-Ji Tempel liegt nur schwer zugänglich in den Bergen. Versteckt im Wald. Angeblich verlaufen sich die Besucher oft, da GPS dort nicht funktioniert.

Könnt Ihr Euch den Kölner Dom vorstellen? Versteckt im Teutoburger Wald? Oder irgendwo im Harz. Unzugänglich? Ja, unsichtbar? Die Europäer haben die Angewohnheit, Sakralbauten mitten in den Städten zu bauen. Auf der anderen Seite haben sie das Gefühl entwickelt, dass wenn jemand aus der Wahrnehmung verschwindet, er ganz weg sei, nicht mehr existent. Leer.

Drittens der Tod

Der jeden Tag kommt. Wie Abt Muho, Abt des Antai-Ji Klosters sagt. Der bereits am Tag der Geburt da ist, weil er zum Leben gehört wie das Atmen.

Und was kommt danach? Danach sind wir tot. In der Leere. Und wenn Ihr die Leere positiv denkt, so kann dort Musik wachsen, über gehen, zu Ideen werden, Gedanken, Träumen, zum Berg.

Die Alben gibt es überall. Außer Laughing Stock.

©M.Kuliniec